Bergleben

Die Villgrater Almen

"Der schönste Besitz der Villgrater sind ihre Almen." Das meinte Franz Josef Kofler, der auch das Lied von Innervillgraten verfasst hat. Wenn man ihm zuhört, muss die kurze Sommerzeit auf der Alm für die Bauernfamilie einem klingenden Konzert geglichen haben - trotz der harten Arbeit.

Entstanden sind die Almen, weil die Urhöfe der ersten Siedler bald geteilt wurden, da die Bevölkerung rasch anwuchs. Die Höfe wurden immer kleiner, und die Bauern waren auf zusätzliches Heu für die Winterfütterung angewiesen. Die steilen Bergwiesen in bis zu 2500 Metern Seehöhe boten dieses Heu.

Man zog mit der Familie und dem Vieh auf die Alm, das gesamte Dorfleben verlagerte sich für zwei, drei Monate dorthin. Am Sonntag kamen alle zur Kirche ins Dorf. Im Spätsommer war im Tal das "Gruimat", die zweite Mahd, zu mähen und Getreide und Flachs einzubringen. Die Familie kehrte zurück.

Dieser Rhythmus hatte über mehr als 500 Jahre Bestand. Motorisierung und Wegbauten im 20.Jh. beenden ihn. Es war nun einfach, Milch und Butter ins Tal zu transportieren und zu Hause zu schlafen.

Die Almhütten aber drohten zu verfallen. Heute werden sie für ländlichen Einfachtourismus genutzt. Kaltes Fließwasser, ein Holzherd, Brennholz vor dem Haus, ein paar Tassen und Teller, rustikale Betten, mehr gibt es nicht.

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In seinen Kindheitserinnerungen erzählt der österreichische Romanautor Franz Josef Kofler von Freud und Leid des bäuerlichen Lebens um die Jahrhundertwende.  >

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