Wilde schean.

Das Ostttiroler Villgratental

"Sehr schön!" - so sagt die Standardsprache. "Wilde schean!" trifft es besser. (Was Dialekte so an sich haben.) Das Villgratental ist wild, urwüchsig, direkt und wunderschön. Unverstellte Natur, die nach den Menschen zu greifen scheint. Man muss sich darauf einlassen können.

Zur Orientierung
Das Villgratental zweigt bei der Burg Heinfels östlich von Sillian vom Pustertal nach Norden ab. Bei Außervillgraten führt das Winkeltal nach Norden, das Haupttal nach Westen. Wo sich das Tal weitet, liegt Innervillgraten (1.402 m). Zwei Kilometer westlich gabelt sich das Haupttal: Im Südwesten liegt das Dörfchen Kalkstein (1.639 m), nach Norden führt das Arntal zur Unterstaller und zur Oberstaller Alm.

Zwei Mal ums Eck muss man also quasi fahren, bis man hierher kommt. Und es lohnt sich. Besonderheiten im winzig Kleinen und im riesenhaft Großen gibt es. Die Berghänge haben bis zu 70 Grad Neigung, die Holzhausarchitektur ist prägend. Gut 1.800 Menschen wohnen heute im Tal.

"Unser verhaltenes Bergland ist wenig besucht. Die wenigen aber schätzen es!" Das notiert Johannes E.Trojer (1935 -1991) am 31. Juli 1961 in das erste Gipfelbuch der Hochgrabe. Das war damals so, und aus vielerlei Gründen ist es dabei geblieben. Der augenfälligste ist heute sicherlich, dass es noch immer - und fast nicht zu glauben - im Tal keinen Schilift gibt. Dafür aber viele Wege und Winkel, die man fast als Erster zu entdecken vermeint.

Ein Blick zurück
Über die Jöcher - heute der Name einer Route über die Berge -, hat, so nimmt man an, die Erschließung des Tales angefangen. Zur Mittelsteinzeit (8.000 bis 5.000 v.Chr.) mag das gewesen sein. Es gibt Hinweise, dass auch nach der Zeitenwende bis ins 6.Jh. Schafherden von Sillian im Pustertal über die Berge bis ins Gebiet des heutigen Innervillgraten getrieben wurden. Romanische und rätoromanische Flurnamen weisen noch heute darauf hin: Grumau, Kemplasegg, Kamelisen, Remessen, Tschoppaslenke.

Namenkunde
Der Name Villgraten wird heute auf das romanische "Ualgratto" zurückgeführt und dieses auf "vallis acerati", also "Tal des Ahorns". Hinweise auf den Bewuchs mit Ahorn im Tal - heute leider nicht mehr vorhanden - geben Bezeichnungen wie Ahornberg, Arntal, Arntaler Lenke. Das Gemeindewappen von Außervillgraten ziert noch heute ein Ahornblatt.

Was man sich bei uns erzählt

Wie die Sonne
ins Villgratental kam

Zwischen hohen Bergen sieht man weniger Himmel als anderswo und die Sonne geht früher. Da fanden ein paar schlaue Villgrater in unvordenklichen Zeiten eine Lösung ...

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